Zum 1. April 2017 wurden die Psychotherapie-Richtlinien in Deutschland geändert. Unter anderem sollen diese Veränderungen dazu beitragen, dass durch die Einführung von festen telefonischen Sprechzeiten und die Bereitstellung einer zeitnahen Sprechstunde der Zugang zu Psychotherapie erleichtert wird. An den rechtlichen Bedingungen zur Kostenerstattung (genaueres im Bereich Kostenübernahme) hat sich dadurch nichts verändert. Auch wurden keine neuen Therapieplätze geschaffen, um den Bedarf an Psychotherapie zeitnah abzudecken.

Dennoch zeigt sich im therapeutischen Alltag, dass Krankenkassen seit dem 1. April vermehrt Kostenerstattungsanträge ablehnen, auch wenn die Patienten nachweisen, dass sie sich erfolglos um einen alternativen Therapieplatz bei einem Therapeuten mit Kassensitz bemüht haben. Gerne berate ich Sie in unserem ersten Gespräch über das genaue Vorgehen und die aktuelle Lage.